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Vegan-Selbstexperiment - Woche 1

Die erste Woche meines veganen Selbstversuchs ist vorüber, das erste vegane Rezept ist auch schon online und natürlich möchte ich euch nicht vorenthalten, wie es mir während der letzten Woche so ergangen ist.

Der erste Einkauf

Am Montag gingen wir natürlich erst mal einkaufen, es mussten vegane Lebensmittel her. Wir haben viel Obst, Gemüse und auch einige vegane Ersatzprodukte, wie ich sie gerne nenne, gekauft (siehe Bild oben). Preislich war nicht allzu viel Unterschied zu einem "normalen" Einkauf, Obst und Gemüse ist ja leider sowieso immer schon teurer und Tofu ist im Vergleich nicht unbedingt teurer als Fleisch. Einzig und allein Milch- und Joghurtersatzprodukte finde ich verhältnismäßig teuer. Wenn ich von Clever einen Sauerrahm (250g) um 0,55€ kaufe oder den Sauerrahmersatz von Joya (200g) um 1,19€ ist, wie ich finde, schon ein erheblicher Unterschied, da sich das natürlich auch anhäuft. Bei den meisten Produkten ist aber eigentlich nur ein minimaler Unterschied (bei Milch z.B. 0,10€). Ein bisschen tiefer in die Tasche greifen muss man also, auch wenn man nicht unbedingt Markenprodukte kauft. Ich würde aber vor allem DM empfehlen, er hat ein vielfältiges veganes Sortiment und ist auch relativ günstig.

Soja

Ich habe eine Histaminabbauschwäche, das heißt ich kann größere Mengen an Histamin nicht gut abbauen. Da Soja eine Histaminbombe ist und ich es wirklich nur in kleinen Mengen vertrage, muss ich mich also auch hier nach Alternativen umsehen. Auch viele Obst- und Gemüsesorten vertrage ich ziemlich schlecht (Tomaten, Ananas, einige Beerensorten, Zitrusfrüchte, Kiwis usw.).

 

Soja-Alternativen zu finden ist bei einem veganen Lebensstil gar nicht so einfach. Natürlich gibt es nicht nur Sojamilch, sondern Gott sei Dank viele andere Milchsorten (bis jetzt ist Hafermilch meine Lieblingsmilch) aber was z.B. Joghurt, Käse oder fleischähnliche Erzeugnisse betrifft, ist das Sortiment leider noch ziemlich klein. Natürlich finde ich vereinzelt auch Produkte ohne Soja (der Schokopudding von Made with Luve auf Lupinenbasis ist total lecker) aber ich muss wirklich danach suchen. Ich werde deshalb auch eher auf natürliche und nicht stark verarbeitete Produkte zurückgreifen, halte euch aber natürlich auf dem Laufen, was ich hier noch so finde.

Dinner im Veggiezz

Mit einer Freundin, die laktoseintolerant und Gott sei Dank offen für veganes Essen ist, hat es mich am Donnerstag ins Veggiezz im 1. Bezirk in Wien verschlagen. Dort haben wir uns einen Burger mit Grünkernlaibchen und extrem leckeren Pommes frittes gegönnt. Ich habe noch nie ein Grünkernlaibchen gegessen, war aber durchaus positiv überrascht, wie gut es geschmeckt hat. Leider habe ich die Kräutersauce im Burger (höchstwahrscheinlich auf Sojabasis) nicht so gut vertragen, weshalb es mir danach ziemlich schlecht ging (Kopfweh, Schwindel, Bauchschmerzen). Ich muss es ja auch immer herausfordern...

 

Das Lokal ist aber auf jeden Fall sehr empfehlenswert, auch für Nicht-Veganer, denn die Auswahl dort ist wirklich groß und die Atmosphäre total gemütlich.

An dieser Stelle sorry für das schlechte Handyfoto
An dieser Stelle sorry für das schlechte Handyfoto

Was ich sonst so gegessen habe...

Wie ihr wisst, halte ich euch in meiner Instagram-Story täglich darüber auf dem Laufenden, was ich so gegessen habe. Natürlich sollen nicht nur meine Follower auf Instagram erfahren, was ich diese Woche so zu mir genommen habe, deswegen gibt es hier auch einige Bilder dazu. 

 

Gleich zu Beginn der Woche habe ich Spaghetti Bolognese mit Tofu, die ich zu meinem eigenen Erstaunen ganz gut vertragen habe und auch sehr lecker waren. Zum Frühstück esse bzw. trinke ich meist einen Smoothie oder ein Müsli mit Obst. Gestern hat mir mein Freund (der eher vegetarisch isst, weil er unsere milchhaltigen Kühlprodukte aufessen muss) vegane Waffeln mit Reismilch zum Frühstück gemacht, die echt gut waren. 

 

Mittags oder abends gab es unter anderem Reis-Curry mit Kokosmilch, Gemüsesuppe, Knoblauchbrot und Gemüsesticks. 

 

Als Snack gab es einmal Chia-Pudding mit Apfel-Bananen-Topping, mein Rezept dazu findet ihr hier.

So viel erst mal zu meiner ersten veganen Woche. Natürlich halte ich euch weiterhin auf Instagram und ein bisschen auch auf Facebook auf dem Laufenden.

 

P.S.: Vielleicht habe ich ja einige vegane UND gleichzeitig histaminintolerante Leser? Falls ja lasst unbedingt eure Tipps da!

 

Eure Sarah :)

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