New York Tag 5: The High Line & Brooklyn Bridge

Der 5. Tag hatte es in sich. Wir haben nicht nur die High Line und die Brooklyn Bridge gesehen, wir waren auch (eigentlich nur zufällig) im Chelsea Market und aßen im berühmt berüchtigten Shake Shack zu Abend.

The High Line

Dieser Morgen startete etwas trüb und bewölkt, aber das tat unserer Laune überhaupt nichts. Im Gegenteil, nach einem Frühstück und einem Kakao (für mich gab es nach Tag 2 nur mehr Kakao!) ging es ab in die Subway und zum Eingang der High Line (West 34th Street) in den hippen Meatpacking District. Dieser Bezirk hat seinen außergewöhnlichen Namen nicht ohne Grund: da wo sich heute angesagte Restaurants, Shops und Bars befinden, waren früher zahlreiche Schlachtereien. Heute ist es ein trendiges Szeneviertel mit vielen coolen Läden.

Die High Line im Westen von Manhattan ist eine Hochbahntrasse die sich von der Gansevoort Street bis zur West 34th Street erstreckt. Fast wäre sie abgerissen worden, doch die Bürgerinitiative "Friends of the High Line" setzte sich dafür ein, dass die Bahnstrecke erhalten blieb (Gott sei Dank!), sie schuf einen Park daraus und bepflanzte ihn.

Es war ein angenehmer Tag zum Spazieren und deshalb gingen wir (mit Pausen) die ganzen 2,3 km bis zum Schluss. Es ist wirklich cool, was auf diesen Bahngleisen geschaffen wurde: Eine kleine Oase, bei der man zwischen Manhattan's Hochhäusern durchschlendern kann, wirklich einzigartig und sehenswert.

Nach ca. der Hälfte bekamen wir Hunger und beschlossen bei der 16. Straße hinunterzugehen. Tipp: Es gibt insgesamt 10 Zugänge zur High Line, man kann also jederzeit hinunter oder hinauf: Gansevoort Street, 14th Street, West 16th Street, West 18th Street, West 20th Street, 23rd Street, West 26th Street, West 28th Street, West 30th Street und West 34th Street.

 

Wir waren also auf der Suche nach etwas zu essen und stießen so eigentlich nur zufällig auf den wirklich coolen Chelsea Market

Chelsea Market

Der Chelsea Market ist ein Foodmarket mit einigen tollen Läden und eine ehemalige Keksfabrik (hier wurden die Oreo-Kekse erfunden). Der Markt ist ein echter Insider-Tipp und mit seinem einzigartigen Ambiente lädt der Chelsea Market wirklich zum Verweilen ein. Ein Restaurant und Gourmet-Laden folgt dem Nächsten, ob Chinesisch, Italienisch, Steak oder Berliner Currywurst, jeder wird hier fündig. Außerdem kann man dort coole Mitbringsel kaufen, es gibt z.B. einen Flohmarkt (der keinem österreichischen Flohmarkt gleich) in dem Künstler und andere kreative Köpfe ihre Schätze verkaufen.

Die Shops im Chelsea Market (Ich hoffe man kann es lesen - Handyfoto)
Die Shops im Chelsea Market (Ich hoffe man kann es lesen - Handyfoto)

Da wir was Essen anbelangt, nicht die experimentierfreudigsten Menschen sind, haben wir uns für Pasta entschieden (wir bereuen nichts!). An dieser Stelle muss ich eine Empfehlung aussprechen, da die Pasta wirklich extrem lecker war. Der Laden hieß Rana und man konnte sich dort auch etwas zum Mitnehmen kaufen. Das Restaurant erinnerte mich vom System her etwas an Vapiano, hatte aber weitaus mehr Auswahl an Nudeln, die man auch kaufen konnte. Wir nahmen das Essen dann mit und gingen wieder zurück auf die High Line. Es war wirklich schön dort Mittag zu essen und das Treiben zu beobachten.

Nach diesem entspannten Spaziergang und Lunch, gingen wir weiter bis zum Ende der High Line. Da wir in New York eher sehr spontan unterwegs waren, setzten wir uns kurz hin und überlegten wo es denn als nächstes hin gehen soll. Tipp: Ich hatte zwar alles sehr sorgfältig recherchiert und auch alles aufgeschrieben was ich sehen wollte, eine Liste abarbeiten wollte ich aber nicht. Wir haben immer erst am Vortag (wenn überhaupt) geplant, was wir uns anschauen wollten, ansonsten waren wir viel zu Fuß unterwegs und waren immer überrascht, was wir damit alles gesehen haben. Also nicht immer nur Listen abarbeiten, sondern schauen wohin euch die Reise führt.

Brooklyn

Uns führte die Reise diesmal nach Brooklyn, hauptsächlich um über die Brooklyn Bridge nach Manhattan zu gehen aber ich möchte bei meinem nächsten Besuch unbedingt mehr von Brooklyn sehen. Wir stiegen also bei der U-Bahn-Station aus und gingen einmal Richtung Wasser. Der Ausblick auf die Skyline war wunderschön.

Wir verbrachten glaube ich über 1 Stunde damit einfach nur zu Staunen und Fotos zu schießen. Nebenbei sahen wir ca. 3 Hochzeitspaare und waren bei einer Verlobung dabei.

Da wir pünktlich zum Sonnenuntergang über die Brücke schlendern wollten, machten wir uns (wieder einmal) auf die Suche nach etwas zu essen und wurden auch gleich fündig. Supermegahammerober-Tipp: Shake Shack. Schon lange kein Geheimtipp mehr aber ein Muss für jeden Besucher. Ich sag nur Pommes mit Käse und Speck drüber. Dort habe ich bisher einen meiner leckersten Burger überhaupt gegessen (leider weiß ich nicht mehr welcher, aber es war Speck drin). Sie sehen zwar nicht allzu ansehnlich aus und vom Fettgehalt möchte ich gar nicht anfangen aber ich sag nur: Foodporn. 

Brooklyn Bridge

Gestärkt machten wir uns nun auf den Weg zur Brooklyn Bridge. Ich habe mir eingebildet, dass wir bei Sonnenuntergang drüber gehen müssen aber den sieht man meist eh nicht wirklich aufgrund der Wolkenkratzer, trotzdem ist es sehr romantisch und wirklich schön langsam Richtung Skyline zu schlendern. Vorab noch ein Tipp: Da oben kann es ganz schon windig werden, deshalb auch in Sommermonaten eine leichte Weste oder Jacke mitnehmen.

Auch wenn ich mir die Bilder im Nachhinein nochmal anschaue, denke ich mir einfach nur: Wow. Dieser Ausblick und dieses Feeling ist atemberaubend. Unter dir Fahren die New Yorker mit dem Auto vorbei und winken dir und vor dir liegt die wahrscheinlich schönste Skyline der Welt.

Als wir in Manhattan ankamen, war es bereits dunkel. Wir orientierten uns kurz und machten uns auch schon auf die Heimreise mit der Subway. Es war ein anstrengender aber auch wunderschöner und ereignisreicher Tag, ich freute mich auf den nächsten.

 

Eure Sarah :)

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Kommentare: 1
  • #1

    Cleo (Donnerstag, 24 August 2017 09:48)

    Das macht Bock auf NY! Fernweh hab ich eh immer; aber DAS wär's mal! So ganz anders als die normalen Ziele und so einzigartig.