· 

New York Tag 10: Top Of The Rock

Der letzte Tag in Manhattan. Mir war wirklich zum Weinen zumute. Es klingt übertrieben, aber mein Traum war nun vorbei und das gefiel mir ganz und gar nicht. Aber mehr dazu später, ein Highlight steht uns ja noch bevor.

Top Of The Rock

An Tag 4 besuchten wir ja unsere 1. Aussichtsplattform, das atemberaubende Empire State Building, die zweite Plattform hoben wir uns für den letzten Tag auf. Ich freute mich ganz besonders auf den "Top of the Rock", da man von dort aus einen wahnsinnig tollen Ausblick hat und man das Empire State Building und den Central Park sehr gut sehen kann, weil das Gebäude nicht allzu hoch ist.

 

Wir holten uns, wie immer, unser Frühstück bei einem Foodtruck und schlenderten damit dann gemütlich zum Rockefeller Center, denn dort befindet sich die Aussichtsplattform. An Tag 8 haben wir das imposante Gebäude ja schon wunderbar von innen betrachten können, weil wir da ja zu Gast in der Tonight Show starring Jimmy Fallon waren (hier könnt ihr alles darüber lesen).

 

Zunächst muss man sich beim Ticketschalter anstellen und bekommt dort eine Zeit zugewiesen, bei der man dann hinauffahren kann. Es war die letzte Attraktion unseres New York Explorer Passes (hier habe ich ihn etwas näher erklärt) und wir gingen mit unserem Pass in der Hand zur Fast Lane, warteten ca. 10 Minuten und bekamen unsere Zeit zugewiesen. Eine Stunde mussten wir warten aber das war kein Problem.

 

Im Rockefeller Center gibt es einige Einkaufsmöglichkeiten, den NBC-Shop und auch Restaurants, bei denen man die Wartezeit gut überbrücken kann. Und dann war es aber endlich so weit.

Das Rockefeller Center allein ist ja architektonisch ja schon ein eigenes Kunstwerk. Was uns aber oben auf der Aussichtsplattform erwartete, hat wieder einmal alle meine Erwartungen übertroffen. Ich weiß, das sage ich über fast alles was wir in New York erlebt und gesehen haben, aber was soll ich sagen? Ich bin einfach verliebt in diese Stadt. 

 

Jetzt genießt aber zunächst einmal den atemberaubenden Ausblick.

Was soll ich sagen, es war wirklich sehenswert und wir werden sicher noch einmal hinauffahren wenn wir wieder in New York sind. 

 

Da wir noch ein bisschen Zeit hatten, bis wir ins Hotel mussten, um unsere Koffer für die Rückreise zu holen *schluchz*, schlenderten wir noch gemütlich durch die New Yorker Straßen, um noch den Großstadtlärm und das Feeling zu genießen. Ja auch den Lärm genoss ich, mir machten auch die vielen Menschen komischerweise nichts aus. Anscheinend war ich in New York von einer rosaroten Wolke umgeben, nichts konnte mir die Laune verderben.

 

Irgendwann fanden wir uns dort wieder, wo es uns in diesen Tagen öfter hingezogen hat: der Central Park. Es ist wirklich kaum zu beschreiben wie es ist, von der vollgestopften Fifth Avenue bzw. Museum Mile in den Central Park zu schlendern. Auf einmal ist man in einer anderen Welt. Alles ist grün, alle sind fröhlich, überall sind kleine Teiche und süße Eichhörnchen. 

 

Wir spazierten wirklich lange durch den Central Park, er ist ja riesig, bis wir uns - wieder einmal - ungeplant an einem bekannten Ort den man aus Filmen kennt, vorfanden.

Es geht hier um den ersten Film, den ich je im Kino gesehen habe und wahrscheinlich einem der bis heute herzergreifendsten Filme aller Zeiten - Stuart Little. Die Szene, bei der die Familie bei einem Bootsrennen zuschaute, wurde zwar nicht direkt hier gedreht, sondern dann nur in einem Studio nachempfunden. Trotzdem fand ich es wirklich cool, dass wir diesen Ort entdeckt haben und schauten noch sehr lange dem Treiben zu.

Ja aber leider hat alles Schöne auch ein Ende. So auch diese Reise. Es lagen 10 für mich wirklich unvergessliche Tage hinter mir, die ich immer in meinem Herzen behalten werde. Auch wenn ich sicher wieder nach New York fliegen werde, so waren diese Momente, bei denen ich alles zum allerersten Mal sah für mich immer etwas ganz Besonderes bleiben. Ich habe mir so sehr und so lange diese Stadt herbeigesehnt und sie hat alle meine Erwartungen übertroffen. All diese Erlebnisse, Sehenswürdigkeiten, Menschen und Momente, ich habe alles so sehr genossen und sehne mir diese Stadt jeden Tag herbei. Meine New York-Beiträge sind sehr detailliert und mit viel Herzblut geschrieben, weil ich einfach einen Teil meines Herzens auch wirklich dort gelassen habe. 

 

Ich habe in meinem kurzen Leben schon etliche Dinge erlebt, viele Strände besucht, das Meer gesehen, viele Städte erkundet. Und es klingt vielleicht kitschig oder melancholisch, aber in meinem Leben hat mich noch nichts mehr fasziniert als diese Stadt. Nicht umsonst wurden unzählige Songs und Gedichte dieser Stadt gewidmet. New York ist für mich mit nichts zu vergleichen und ist, nach wie vor, meine absolute Lieblingsstadt, zu der ich sicher bald wieder zurückkehren werde. 

 

Unsere Rückreise gestaltete sich, wie auch unser Hinflug, reibungslos und unkompliziert. Im Flugzeug wurden dann meinerseits doch ein paar Tränen vergossen, obwohl ich wirklich versucht habe nicht zu weinen.

 

Aber wie sagt man so schön? I left my heart in NYC. 

 

 

Bis bald!

 

Eure Sarah :)

Kommentar schreiben

Kommentare: 0