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Liebe Frauen & liebe Männer, wir müssen reden! // #Metoo oder #Notme?

Long time, no blogpost. Mein Schreibwahn ist aber aufgrund eines aktuellen Themas, dass gerade auf der Welt und in den Medien kursiert - spät aber doch - wieder zurück:  Es geht um die #metoo-Kampagne und meine Antwort darauf.

Bis jetzt habe ich zu diesem Thema geschwiegen, weil es mir zu heikel war, aber es gehört besprochen und ich habe das Bedürfnis meine Meinung mit euch zu teilen.

 

Wie ihr wisst, verfolgt mein Blog kein unternehmerisches Ziel, es geht einfach nur darum, meine Gedanken in Worte zu fassen. Dieses Mal verfolge ich aber auch ein anderes Ziel. Ich habe mir vorgenommen in euren Köpfen ein bisschen Unruhe zu stiften und euch zum Nachdenken über eure eventuell bereits vorhandene Meinung anzuregen. Ich hoffe, es gelingt mir.

 

Bitte beachtet, dass in den folgenden Ausführungen nur meine eigene Meinung dargestellt wird und ich nicht für irgendjemanden spreche oder etwas pauschalisieren möchte. Liest bitte bis zum Schluss und bildet euch dann eine Meinung zu diesem Artikel.

Der anfang

Begonnen hat alles im Oktober, als publik wurde, dass der berühmte Hollywood-Produzent Harvey Weinstein vor Allem junge Schauspielerinnen am Anfang ihrer Karriere sexuell belästigt haben soll, mittlerweile wird auch wegen Vergewaltigung gegen ihn ermittelt. Alyssa Milano, eine Schauspielerin, benutzte dann als erste Frau den Hashtag #metoo und rief somit alle Frauen, die schon einmal Opfer einer sexuellen Belästigung bzw. Sexismus wurden, auf, dies unter dem Hashtag zu veröffentlichen, um zu verdeutlichen wie groß dieses Problem in unserer Gesellschaft ist.

 

Seit dieser Veröffentlichung meldeten sich weltweit Frauen zu Wort und schilderten ihre Erlebnisse. Das Thema ist, wie ihr sicher mitbekommen habt, zu einer weltweiten Sexismus-Debatte mutiert und das ist auch gut so, finde ich. Großteils.

die positiven seiten von #metoo

Ich finde es gut, dass das Thema Sexismus bzw. sexuelle Belästigung unter #metoo endlich auch "die breite Masse" erreicht hat und somit die ganze Welt zum Nachdenken anregt. Die Thematik wurde "salonfähig", überall wird darüber gesprochen und das ist richtig so. Es gehört thematisiert, dass es regelmäßig sexuelle Übergriffe gibt, dass dies nicht in Ordnung ist und wie damit umgegangen wird bzw. wie in Zukunft damit umgegangen werden sollte.

 

Durch die #metoo-Kampagne hat die Frauenwelt, wie ich finde, an Stärke und Zusammenhalt gewonnen, auch weil sich so viele bekannte Hollywood-Schauspielerinnen dazu äußerten. "Normale" Frauen trauen sich jetzt vielleicht ein bisschen mehr, über solche Vorfälle und Übergriffe offen zu sprechen, sind mutiger und schämen sich nicht länger dafür.

 

Schweigen ist oft belastender als ein lauter Aufschrei und dieses Schweigen bricht #metoo endlich, das finde ich super.

 

Besonders erschreckend ist die Anzahl an Frauen, die sich unter dem Hashtag meldeten. Auch ich habe einige Beiträge dazu in meinen Feeds auf Instagram und Facebook gelesen und war natürlich schockiert. Es regte mich und hoffentlich auch viele andere Menschen zum Nachdenken an, wie präsent Sexismus im normalen aber auch im Arbeits-Alltag eigentlich ist.

 

Im Arbeitsrecht ist sexuelle Belästigung und Machtmissbrauch streng geregelt und das Sexualstrafrecht hat seit 2016 auch das "Grapschen" als strafwürdig erklärt. Nach diesem ist es strafbar, "wenn man eine andere Person durch eine intensive Berührung einer der Geschlechtssphäre zuzuordnenden Körperstelle in ihrer Würde verletzt". 

 

An den Rechtsmitteln liegt es also, meiner Meinung nach, nicht - die gibt es ja - sondern an der Inanspruchnahme dieser. Viele Frauen schweigen und trauen sich nicht, sich zu wehren und das ist das eigentliche Problem, das es zu bekämpfen gilt.

Die "negativen" Seiten von #metoo

Es gibt meiner Ansicht nach, nicht nur gute Seiten der Hashtag-Kampagne. Viele Feministinnen und Feministen werden wahrscheinlich jetzt den Kopf schütteln und mit dem Finger auf mich zeigen, als hätte ich eine Straftat begangen. Jeder darf aber eine eigene Meinung haben und sollte auch andere Meinungen akzeptieren, auch wenn man nicht ganz konform damit ist.

 

Der Feminismus ist eine Bewegung, die leider noch immer notwendig ist, damit Frauen endlich gleichberechtigt sind. Auch dass die Debatte um Sexismus und wie man damit umgeht bzw. ihn überhaupt vermeidet, endlich in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gerückt wird, ist gut. Was mir daran unter Anderem aber nicht gefällt, ist die zunehmende Pauschalisierung und die Botschaft hinter der Kampagne.

 

Auf einmal holen Frauen ihre Tagebücher heraus und es ist jeder noch so kleine Blick, der mir ein Mann vor 13 Jahren zugeworfen hat (Anm.: Wieso merkt man sich das eigentlich so lange?) und jeder Rempler eines Betrunkenen in der Disco aus dem Jahr 2007 sexuelle Belästigung, die man mit dem Hashtag #metoo versehen muss? Hilft das irgendjemandem?

 

Versteht mich nicht falsch, ich möchte das Ganze nicht verharmlosen. Es gibt viele Anschuldigungen, die unter #metoo gepostet wurden, die wirklich zur Anzeige hätten gebracht werden müssen, weil das Verhalten der anderen Person einfach entwürdigend war. Viele posten nicht nur Belästigungen oder sexistische Wortmeldungen sondern auch wirklich ernsthafte Fälle von Vergewaltigungen. Durch die verschiedenen Äußerungen und auch durch die individuellen Grenzen jeder Frau/jedes Mannes, was körperliche Nähe und anzügliches Verhalten betrifft, verschwimmen die Grenzen zwischen Belästigung und Vergewaltigung immer mehr und das ist nicht gut, denn um Vergewaltigungen geht es bei #metoo eigentlich nicht. 

 

Die Solidarität, die aus #metoo entstand, tröstet zwar vielleicht, beseitigt aber nicht das eigentliche Problem. Man drängt sich durch #metoo nämlich wieder in die Opferrolle indem man seine Vorfälle schildert und ich finde es sollte genau das Gegenteil sein, nämlich hinaus aus der Opferrolle! Es ist okay diese Geschichten zu teilen, aber sollte es nicht eher darum gehen, Frauen die Message zu liefern: "Hey, du bist stark und wenn dir jemand zu nahe kommt oder dich belästigt, sag Nein und wehre dich!" und nicht darum 13 Jahre alte Erlebnisse zu teilen, die wahrscheinlich nur wenigen Frauen in Zukunft tatsächlich helfen werden?

hollywood

In Hollywood haben sich im Laufe der letzten Wochen sehr viele Schauspielerinnen dazu geäußert, von Harry Weinstein einmal sexuell belästigt geworden zu sein. Aber wieso erst jetzt? Warum ist das überhaupt passiert und wie konnte es so weit kommen? Wenn uns diese Kampagne eines sagen sollte dann ist es doch: HÖRT ENDLICH AUF ZU SCHWEIGEN!!! 


Halb Hollywood hat über diesen Mann geschwiegen und hat sich sogar bei der Oscar-Verleihung öffentlich (!) über Weinstein und seine Machenschaften lustig gemacht. Der Fall war alles andere als unbekannt und doch hat jeder (auch Männer) einfach geschwiegen und ihn so eigentlich indirekt legitimiert weiterzumachen. Mein Kopf möchte das nicht so ganz begreifen.

 

Nachdem Harvey Weinstein jahrzehntelang - ohne Konsequenzen - Frauen sexuell belästigt hat, dann erst damit rauszurücken, wo die Hälfte davon sowieso verjährt ist, ist für mich teilweise nicht nachvollziehbar. Natürlich könnte man jetzt sagen "Aber der Mann hat doch so viel Macht, da hat Frau ja keine Chance". Hier sollte aber dann die Antwort einer gleichberechtigten und emanzipierten Frau sein: "Das ist mir scheißegal, ich sage "Nein" und ich gehe vor Gericht, koste es was es wolle." Abgesehen davon waren es ja nicht nur Frauen, die betroffen waren, die davon wussten. Es war, wie oben erwähnt, ein bekannter Fall.

 

Ich weiß, das ist teilweise schon über 20 Jahre her, da war alles "anders", die Schauspielerinnen waren noch jung, schämten sich wahrscheinlich und ich möchte sie nicht verurteilen. Aber auch zu dieser Zeit hatten Frauen einen Mund und hätten sagen können, dass sie eine Rolle nicht gegen "Gefälligkeiten" tauschen möchten. 

 

Wenn doch nur einige dieser Frauen den Mut gehabt hätten, sich früher gegen diesen Mann zu wehren und nicht erst nachdem sie Karriere gemacht haben, wäre vielen anderen Frauen wahrscheinlich etwas erspart geblieben. Man kann nur hoffen, dass dies eine Lehre war damit so etwas in Zukunft nicht mehr passiert und Frauen endlich in ihren Köpfen verankert haben, dass sie sich nichts gefallen lassen müssen.

 

Nina proll

Nach Harvey Weinstein hat der #meetoo-Wahn auch Österreich erreicht und es haben bereits zahlreiche Personen der Öffentlichkeit Stellung zum Thema Sexismus bezogen.

 

Vor allem die österreichische Schauspielerin Nina Proll erregte mit ihrem Posting unter dem Hashtag #notme Aufmerksamkeit, indem sie sagt, dass Feministinnen Frauen oft als Opfer darstellen und das den Frauen nichts bringe. Sie spricht auch davon, dass sie sexuelle Avancen eines Mannes zunächst eigentlich erfreulich und als Kompliment empfinde und ihr noch nie sexuelle Belästigung widerfahren wäre.

Hier gehts zum Posting:

Natürlich stürzten sich die Feministinnen nur so auf sie, als wäre sie der letzte reduzierte Pullover beim Winterschlussverkauf. Dass man ihr den Status "Frau" nicht aberkannt hat, ist mir ein Rätsel.

 

Nein, Spaß beiseite. Ich muss sagen, die Wortwahl und der Inhalt von Proll's Beitrag und auch folgenden Wortmeldungen ist großteils fraglich aber nicht alles was sie sagt ist grundsätzlich falsch, wie ich finde, auch wenn das viele Feministinnen jetzt anders sehen. Man darf nicht vergessen, dass jede Person ihre eigene Meinung haben darf und dass Nina Proll das Thema lediglich aus ihrer eigenen Perspektive geschildert hat. Wenn diese Frau es mag, wenn ein Mann ihr offensiv sexuelle Avancen macht, warum ist das falsch? Sie hat einfach andere individuelle Grenzen und hat ja nicht gesagt, dass alle Frauen sich so verhalten sollen. 

 

Bisher ist Nina Proll auch eine der wenigen Frauen, die sich negativ zu #metoo geäußert haben und nicht ganz konform mit der Meinung der Mehrheit ist. Ich möchte sie nicht verteidigen aber oft ist nicht alles schwarz oder weiß. Manchmal kann etwas auch grau sein. Die Feministinnen haben Recht, aber manchmal ist es auch gut, andere Meinungen zu hören und sie nicht gleich als dumm und anti-feministisch abzustempeln, nur weil man anderer Ansicht ist.

Liebe Frauen, macht den mund auf!

Auch ich hätte etwas unter dem Hashtag posten können, irgendetwas hat sich da in mir aber gesträubt. Und endlich weiß ich auch, was das ist.

 

Natürlich können wir jetzt alle unsere Erfahrung mit sexueller Belästigung bzw. Sexismus sammeln und uns unter einem Hashtag als Opfer von anonymen Tätern darstellen, was aber bringt das Frauen, denen das in Zukunft passiert? Kann dieses Teilen, denn solche Übergriffe vermeiden? Ich glaube nicht.

 

Bei #metoo geht es hauptsächlich um Solidarität und zu zeigen, dass man mit seinen Erfahrungen nicht allein ist, aber ich finde es fehlt hier etwas Entscheidendes und zwar der Aufruf zum aktiven Handeln. Es ist gut darüber zu sprechen, aber die eigentliche Botschaft hinter diesen ganzen tragischen Geschichten, die Frauen täglich widerfahren, sollte sein: Lasst euch das nicht gefallen.

 

"Ich war doch selbst schuld.", "Hätte ich mich nur nicht so freizügig angezogen." - Bullshit! Auch wenn du deinen Körper zeigst oder ihn betonst, gibt das niemandem das Recht deine Intimsphäre zu verletzen. Schaut nicht länger weg und sagt "NEIN" anstatt euch zu fürchten, was denn die Konsequenzen sein könnten. Natürlich ist es in vielen Situationen schwierig sich zu behaupten, wenn man es aber nicht versucht hat man schon vorher verloren.

 

Jeder hat das Recht "Nein" zu sagen, zeigt eure Grenzen auf und wenn sie überschritten wird, zeigt das bitte an und wehrt euch und redet nicht nur Jahre später unter dem Hashtag #metoo darüber. (Dasselbe gilt natürlich für Männer, denen so etwas widerfährt, denn nicht nur Frauen können Opfer sein!)

Liebe Männer, Zeit etwas zu ändern!

Ich habe bis jetzt nur darüber gesprochen, was Frauen denn tun sollten, wenn ihnen sexuelle Belästigung widerfährt oder wie man sich bei sexistischen Andeutungen am besten verhalten soll. Das ist zwar gut, Frauen sollten wissen, dass sie eine Stimme haben und sich wehren können, aber warum ist das denn überhaupt notwendig?

 

Leider ist im Regelfall die Frau das Opfer und der Mann der Täter. Natürlich gibt es auch Einzelfälle, in denen es umgekehrt ist und auch einige Männer haben sich zu #metoo geäußert, Gewalt geht tendenziell aber eher vom Mann aus.

 

Gleichberechtigung und Feminismus - das sind Begriffe die "leider" modern und relativ neu sind und nicht schon seit Anbeginn der Zeit existieren. Doch auch wenn seit mehreren Jahren die Frauen immer stärker werden und um Gleichberechtigung kämpfen, so ist das in manche (vor Allem männliche) Köpfe noch nicht ganz vorgedrungen. 

 

Liebe Männer, reißt euch mal zusammen und verhaltet euch zeitgemäß. Ihr seid keine Jäger und Sammler mehr und Frauen stehen schon lange nicht mehr nur am Herd und hüten die Kinder zu Hause. Das ist veraltet und schlicht und einfach dumm.

 

Trotzdem geben viele Männer, auch in meinem Umfeld, noch immer total sexistischen Mist von sich, wo man sich nur denkt: Lebst du eigentlich im selben Zeitalter wie ich? Da rede ich zwar hauptsächlich von älteren Herren, die leider noch ohne diesen starken Feminismus aufgewachsen sind, aber auch von jüngeren Männern, die wohl kopfmäßig in einem früheren Zeitalter hängengeblieben sind.

 

Ich möchte natürlich nicht alle Männer auf einen Haufen werfen, denn der Großteil der Männer ist anständig und das wird oft ausgeblendet. An euch möchte ich auch appellieren. Natürlich reißt man unter Männerrunden seine Witze, tun wir Frauen doch schließlich auch (jede Frau die sagt, sie hätte noch nie in ihrer Mädelsrunde über das andere Geschlecht hergezogen, lügt!). Aber es gibt einen Unterschied zwischen Witzen und einer mittelalterlichen Einstellung und da gilt es auch als Mann, den Mund aufzumachen, denn so beginnt Sexismus und wird auch nicht enden.

 

Unter dem Hashtag #Ihave und #HowIWillChange haben sich bisher auch zahlreiche Männer zu Wort gemeldet und schildern darin, Frauen sexuell belästigt zu haben und dass sie das in Zukunft unterlassen werden. Ein Anfang, der zeigt, dass Besserung möglich ist und dass diese zwar mit sozialen Medien begonnen hat, aber auch weiterhin in den Köpfen umgesetzt werden muss.

fazit & Zukunftsaussichten

Unabhängig von guten oder schlechten Seiten der #metoo-Kampagne ist eines klar: Es tut sich etwas. In den Köpfen brodelt es und das Thema ist aktuell wie nie zuvor.

 

Viele Frauen gehen gestärkt und mutiger aus dieser Kampagne hervor und werden (hoffentlich!) bei Belästigungen und sexistischen Äußerungen deutliche Signale setzen und sich behaupten. Es wurde vermutlich auch bei vielen Männern ein Bewusstsein geschaffen und sie denken jetzt mehr darüber nach, wo die Grenzen verlaufen.

 

Da das ganze Thema aber auch eine Frage der Macht ist, stellt sich die Frage wo diese denn jetzt liegt. Dadurch dass Frauen in dieser Debatte durchaus als "Stärkere" hervorgehen, findet eine entscheidende Machtverschiebung statt. Frauen sollten sich aber nicht darin bestärkt sehen, diese zu missbrauchen. Es wird Beschwerden geben und selbst wenn nach einem 2-jährigen Prozess herauskommt, dass eigentlich keine Belästigung stattgefunden hat, ist der Ruf eines Mannes zerstört.

 

Die Gefahr, dass durch #metoo ein "Kampf der Geschlechter" losgetreten wird, ist durchaus möglich, denn oft wird der Mann jetzt als "der Böse" dargestellt und das darf einfach nicht pauschal auf alle Männer projiziert werden.

 

Frauen halten hier also ein mächtiges Instrument in den Händen, es ist Vorsicht geboten und Einzelfälle müssen genauestens geprüft werden. Sonst traut sich die Männerwelt vielleicht bald nicht mehr eine Frau mit dem Auto mitzunehmen, aus Angst vor Anschuldigungen und das wäre eindeutig der falsche Weg. 

 

Gegenseitiger Respekt ist die Basis für ein friedliches Zusammenleben und diesen sollten wir jeder Person und jedem Geschlecht entgegenbringen.

 

 

 

Ich bin auf jeden Fall gespannt wie sich die ganze Sache weiterentwickeln wird und nach diesem halben Roman, freue ich mich, eure Meinungen zu #metoo zu lesen!

 

Eure Sarah :)

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Kommentare: 1
  • #1

    Kerstin (Sonntag, 10 Dezember 2017 15:42)

    Super sexistischer artikel