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Gastbeitrag von Franzi - Dublin, das Herz Irlands

Vor kurzem hat mich Franzi von farbstille gefragt, ob ich einen Gastbeitrag schreiben möchte - natürlich war ich sofort dabei. ?Meinen könnt ihr hier finden, es geht um das Thema Glücklichsein. Auf ihrem Blog findet ihr die Themen Fotografie, Reisen und Persönliches und ich freue mich, euch heute den Beitrag von Franzi's Dublin-Reise zeigen zu dürfen. Viel Spaß beim Lesen! :)

Hallo zusammen, ich bin Franzi von farbstille und darf euch heute auf Sarahs Blog ein paar Bilder von meiner Reise nach Dublin zeigen. Wenn ihr später Lust auf mehr Fotos und Berichte habt, schaut bei mir vorbei, denn bei farbstille dreht sich alles um die Fotografie und das Reisen, aber auch um Persönliches.

Die Reise nach Dublin war sozusagen meine Abschlussfahrt der Schule, da ich nächstes Jahr mein Abitur schreibe- deswegen habe ich besonders viele Fotos gemacht, man will ja schließlich jeden Moment festhalten. 

So entstand beispielsweise auch dieses Foto. An unserem ersten Tag in Dublin machten wir einen sogenannten „Cliffwalk“ von Graystones nach Bray, zwei kleine Dörfer außerhalb Dublins. Und ich bin echt froh, meine Kamera dabei gehabt zu haben, denn die Klippen und die Landschaften dort sind jedes Foto wert. Auf dem Bild kann man auch ein Stück des Maschendrahtzauns erkennen, der den Weg zur Klippe hin abgrenzt. Zuerst habe ich mich geärgert und den als störend empfunden, aber mittlerweile finde ich, dass er so ganz gut in das Bild passt. Der Weg an sich wäre weder anstrengend noch zu lang gewesen, nur leider habe ich das Wetter in Dublin unterschätzt und so holte ich mir gleich am ersten Tag einen Sonnenbrand inklusiv Sonnenstich und das erschwert das Wandern dann doch ein bisschen.

Ich weiß nicht, was mir an diesem Bild so gefällt, aber es fasziniert mich unheimlich. Entstanden ist es am zweiten Tag unserer Reise, bei einem Rundgang um den „Upper Lake“ bei Glendalough und ich bin mir ziemlich sicher, dass das Schild ursprünglich anders aussah. Und trotzdem fasziniert mich das Zusammenspiel aus Farbkontrast, Schrift und Bild so sehr, dass es mir nicht mehr aus dem Kopf geht. Außerdem finde ich, dass es uns auch zum Nachdenken anregen sollte, denn es steckt sehr viel Wahrheit in diesen drei Worten.

Das letzte Bild, das ich euch zeigen möchte ist ein Ausschnitt aus einem Denkmal neben dem Liffey, dem Fluss der durch Dublin fließt. Das Denkmal soll an die große Hungersnot zwischen 1845 und 1852 in Irland erinnern. Deswegen sehen auch die Gestalten so abgemagert und traurig aus. Es stehen eigentlich mehrere Figuren dort, aber ich finde, dass dieses Foto die meiste Aussagekraft hat. Warum? Weil man im Hintergrund das genaue Gegenteil der Hungersnot sieht. Schwere Autos, die durch die Stadt düsen und auf der anderen Seite des Flusses reihen sich riesige Bürogebäude aneinander. Gut die Autos sind in diesem Fall hinter mir vorbeigedüst, deswegen sind auf dem Foto an sich keine. Trotzdem, am Denkmal selbst bleiben bestenfalls die Touristen stehen, die Einwohner laufen einfach so daran vorbei...obwohl es doch auch heute noch Hungersnöte auf der Welt gibt, da frage ich mich, wie man so desinteressiert daran vorbeigehen kann, ohne einen Gedanken daran zu verschwenden.

 

Auf jeden Fall hoffe ich, dass euch der doch sehr reduzierte Einblick gefallen hat. Und wirklich, Dublin ist sein Geld wert, dort gibt es so viel mehr zu entdecken als das oben Gezeigte. Schaut dafür einfach bei mir vorbei.

 

Liebe Grüße und einen schönen Tag, Franzi

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